Wieder Charakter gezeigt — 3:2 gegen den SV Erlbach
Freitagabend, Flutlicht, ein umkämpftes Spiel — und am Ende drei Punkte, die sich nach mehr anfühlen als nur nach Tabelle. Der TSV Landsberg schlägt den SV Erlbach mit 3:2 und zeigt dabei genau die Mentalität, die es in dieser Saisonphase braucht.
Lange tat sich wenig, dann brach Benedikt Auburger den Bann: Sein Treffer in der 42. Minute gab der Mannschaft die Sicherheit, die sie in der ersten Halbzeit noch vermissen ließ. Nach dem Seitenwechsel legte Drilon Sgodzaj in der 66. Minute nach — ein verdienter Lohn für eine dominante Phase nach der Pause.
Als Lukas Thiel in der 72. Minute auf 2:1 verkürzte, wurde es noch einmal eng. Aber diese Mannschaft wackelt nicht mehr so leicht. Maxi Seemüller, der schon die Vorlage zum 2:0 gegeben hatte, stellte in der 87. Minute auf 3:1 und nahm dem Spiel damit den letzten Nerv. Dass Erlbach durch Sammereier noch auf 3:2 verkürzte, war am Ende nur noch Ergebniskosmetik.
Was an diesem Abend besonders hängen bleibt: das Comeback von Furkan Kircicek. 377 Tage Verletzungspause nach einer Großoperation am Knie — und dann Einwechslung unter Flutlicht. Man konnte im ganzen Stadion spüren, was dieser Moment für ihn und die Mannschaft bedeutet hat. Willkommen zurück, Furkan.
Trainer Chris Resch dürfte zufrieden nach Hause gefahren sein. Seine Mannschaft hat gegen einen unangenehmen Gegner Charakter bewiesen, nach dem Anschlusstor nicht den Kopf verloren und die drei Punkte verdient eingefahren. Genau so.
